Lebenslauf

Tobias Stork, 1975 in München geboren, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren; von 1984 bis 1990 war er Schüler von Anna Stadler. Mit 15 Jahren wurde er an der Hochschule für Musik und Theater München in die Klavierklasse von Prof. Gerhard Oppitz aufgenommen, zunächst als Jungstudent, 1996 schließlich als Vollstudent. Seine Diplomprüfung legte er im Juni 2000 mit höchster Auszeichnung (Note 1,0) ab. Von 2000 bis 2002 ergänzte der Meisterklassenstudent seine Studien bei Ricardo Castro am Konservatorium Fribourg (Schweiz) und erhielt dort das Konzertdiplom „summa cum laude“. Das Meisterklassendiplom an der Hochschule für Musik und Theater München erhielt er im Juni 2004.

Zusätzlich zu seiner musikalischen Laufbahn hat Tobias Stork auch Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert und im Jahr 2005 abgeschlossen. Seit September 2008 unterrichtet er Mathematik und Informatik als Studienrat am Anne-Frank-Gymnasium Erding.

Tobias Stork errang zahlreiche Preise und Sonderauszeichnungen bei Jugendwettbewerben, darunter 1989 im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Preis im Fach Klaviertrio (zusammen mit Gabriel Adorján, Violine, und Daniel Müller-Schott, Violoncello). Im März 2000 gewann Tobias Stork den ersten Preis beim Großen Förderpreiswettbewerb der Konzertgesellschaft München e. V., wo er im Finale Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 im Münchner Prinzregententheater darbot. Im Februar 2001 war er Finalist beim „Prix Credit Suisse“ in Genf, und im Oktober 2002 gewann er beim Wettbewerbskonzert um den Musikförderungspreis des Konzertvereins Ingolstadt den Publikumspreis. Im März 2004 errang er den Steinway-Förderpreis des Steinway-Hauses München.

Tobias Stork ist regelmäßig in Klavier- und Kammermusikabenden sowie als Solist eines Orchesters zu hören. Von 1993 bis 2011 war er außerdem Pianist des Vokalensembles „Die Pinguin-Singers“. Bei seinem Debüt in der Münchner Philharmonie im Januar 2001 spielte er Mozarts Klavierkonzert d-Moll mit dem „Bach Collegium München“ unter Leitung von Bruno Weil.